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Frühförderung

Autismus Frühförderung

Eine möglichst frühe Förderung autistisch behinderter Kinder bringt die größten Aussichten auf Erfolg. Die Amerikaner behaupten zu Recht: ‚Autism is treatable’ (Autismus ist behandelbar). Aber man muss dafür auch etwas tun.

In den USA nehmen Jahr für Jahr die Berichte über Kinder zu, die durch gezielte, intensive Förderung in den jungen Jahren die Symptome des Autismus verloren oder zumindest zum großen Teil verloren haben. Hierzulande erreichen dies nur ganz wenige Kinder, nämlich die, deren Eltern das Konzept für die Frühförderung selbst in die Hand genommen haben und viel für ihr Kind investiert haben.

Wir sind uns durchaus bewusst, dass Eltern unterschiedliche Möglichkeiten haben, sei es finanzieller oder personeller Art. Wir wissen aber auch, sei es aus eigener Erfahrung oder sei es durch viele Gespräche mit Eltern junger Kinder, dass gerade in der Zeit, in der die Kinder noch sehr jung sind und ihre Entwicklung noch großes Potential nach oben lässt, gerne viel für ihr autistisch behindertes Kind tun wollen. Insbesondere für diese Eltern nehmen wir zu diesem Thema kurz Stellung:

„Frühförderung“ ist ein Begriff, der alles oder auch ganz wenig umschreiben kann. Eine Stunde Ergotherapie in der Woche ist mehr als nicht, ist auch ein Stück Frühförderung, aber im Grunde nichts weiter als ein Tropfen auf einen heißen Stein. Es war bereits vor 20 Jahren kein Problem, dass bei autistisch behinderten Kindern eine Stunde Verhaltenstherapie in der Woche bewilligt wurde. Diese galt als wissenschaftlich anerkannt, aber im Grunde war diese Therapieform für autistisch behinderte Kinder ebenfalls so gut wie nichts. Die wissenschaftlichen Studien bezogen sich nämlich auf 40 Stunden Verhaltenstherapie pro Woche und dieser gewaltige Unterschied war vielen einfach nicht bekannt.

In der Frühförderung soll das Kind lernen, sich mit der Umgebung auseinander setzen zu können. Dabei werden von Fachleuten vieler Disziplinen die Hürden, die das autistisch behinderte Kind dafür überwinden muss, oftmals als unveränderbar akzeptiert. Diese Hürden sind die verschiedenen Störungen der Verarbeitung der Reize und diese wiederum haben ihre Ursache in Störungen im Körperinneren, die das Immunsystem, den Verdauungstrakt und den Neurotransmitter-Stoffwechsel betreffen.


Wenn ein Kind mit Autismus wirksam behandelt werden soll, dann gehören neben konservativen, pädagogischen oder psychologischen Methoden der Frühförderung Maßnahmen, um die der Behinderung zugrunde liegenden Störungen auszuschalten oder deutlich zu lindern. Als Grundlagentherapie gehören deshalb dazu die biomedizinischen Ansätze als auch die Methoden zur Linderung von Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.

Es gibt viele gute, engagierte Therapeuten, die es fertig bringen, über den Tellerrand der eigenen Profession zu schauen. Als Eltern eines noch jungen Kindes mit Autismus würde ich mich darauf jedoch nicht bei jedem Therapeuten verlassen. Schließlich geht es um Ihr Kind.

Wenn Sie Anregungen oder Fragen dazu haben, dann schreiben Sie uns.
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