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Einleitung zum Themenbereich Beschäftigung


Der Soziologe Prof. Dr. Matthias Dalferth stellte 2004 in einer Publikation fest, dass zwar ca. 65 % der Erwachsenen mit Autismussyndrom in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten können und dass es ca. 5 % der autistisch Behinderten sogar gelingt, dauerhaft auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, aber die verbleibenden 30 % der autistisch behinderten Menschen verbleiben ein Leben lang ohne Arbeit und auch ohne (sinnvolle) Beschäftigung.

Quelle: Prof. Dr. Matthias Dalferth, Regensburg: Berufliche Förderung, erfolgreiche Beschäftigung und soziale Integration junger Menschen aus dem autistischen Spektrum, Zeitschrift „autismus“ Nr. 57/04, Herausgeber: Bundesverband Autismus Deutschland e.V., Hamburg

Was passiert mit den (geschätzt) 30% autistisch behinderter Menschen, die nicht einmal in der Werkstatt für behinderte Menschen einen Platz finden können?

Diese Frage ist Kernstück dieses Themenkomplexes. Wir wollen darlegen, warum selbst die Werkstatt für behinderte Menschen vielen autistisch behinderten Menschen unzugänglich erscheint und welche Alternativen es möglicherweise geben könnte.

Grundsätzlich geht es darum, Menschen mit schwerer autistischer Behinderung eine Tagesstrukturierung zu geben. Doch wie soll diese insbesondere für autistisch behinderte Menschen aussehen, wissen wir doch alle, dass gerade autistisch Behinderte einerseits unheimliche Probleme im Sozialverhalten und in der Kommunikation haben, andererseits verfügen viele von ihnen über eine hohe Intelligenz (auch wenn sich dies oft nur in so genannten Insel-Begabungen zeigt) und werden durch Unterforderung stark frustriert, da sie in der Lage sind, ihre missliche Lage zu erkennen.

Starke Frustration und das Erkennen der Ausweglosigkeit der eigenen Lage könnten Ursachen für gravierende Verhaltensstörungen sein, unter der autistisch behinderte Menschen nicht nur selbst sehr stark leiden, die Eltern, Betreuer und/oder Therapeuten schier ratlos werden lassen können und die dazu führen, dass der autistisch behinderte Mensch sich mehr und mehr isoliert und die Chancen immer kleiner werden, einen geeigneten Platz in der Gesellschaft zu bekommen. Darüber, und vor allem, was man dagegen tun kann, geht ein sehr interessanter Beitrag auf dieser Website ein, den Sie unter dem Link ‚Alltag als Beschäftigung’ lesen können.
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