Logo Autismus-Portal

Biomedizinische Ansätze

Wichtige Infos zum Thema
Therapieansätze im Einzelnen
Baustelle


Autismus-Portal:

Editorial
Impressum
Datenschutzerklärung
Editorial

„Autismus ist behandelbar“ ...

... ist seit vielen Jahren die These dieser Website, die in der Nachfolge einer zwischen den Jahren 1999 und 2003 von Eltern autistischer Kinder in unregelmäßigen Abständen herausgegebenen Zeitschrift, die sie WIR ELTERN nannten. Das ist sicherlich eine sehr gewagte These, aber Sie werden auf dieser Website erfahren, auf welchen Erkenntnissen und Fakten diese Behauptung ruht.

Sie haben mit dem Autismus-Portal eine Website betreten, welche sich schwerpunktmäßig mit Therapieansätzen zur Linderung von Störungen der Wahrnehmung beim Autismus und mit biomedizinischen Therapieansätzen beschäftigt. Sie werden hier keine utopischen Heilversprechen finden, aber zahlreiche Hinweise darauf, wie Autismus gerade bei recht jungen Kindern behandelbar ist, ohne dass damit andere Therapieverfahren verworfen oder vernachlässigt werden müssten.

Was andere Therapieverfahren betrifft, die sich in den letzten Jahrzehnten in der Behandlung von autistisch behinderten Menschen etabliert haben, so werden diese nicht in Abrede gestellt. Der Grund, warum auf dieser Website wenig darüber berichtet wird, ist schlicht und ergreifend der, dass es dafür genügend andere Websites gibt, die mit großem Sachverstand darüber berichten. Auf Vorschlag unserer Besucher geben wir aber gerne auch auf dieser Website Hinweise auf Inhalte anderer, wenn dies gewünscht wird.

Nachdem jedoch noch vor der Jahrtausendwende aus den USA die ersten Meldungen kamen, dass mit biomedizinischen Therapieansätzen zahlreichen Kindern geholfen werden konnte und dass einige von ihnen sogar die Anzeichen des Autismus wieder verloren hätten, darf man sich doch zu Recht fragen, warum diese Therapieansätze, über die wir hier berichten, hierzulande immer noch ein Schattendasein führen. Die Antwort darauf finden Sie auch hier und gerade deshalb hat diese Website ihre Berechtigung.

Es geht dabei nicht um Rechthaberei, sondern um Information. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Eltern autistisch behinderter Kinder gerade in den ersten Jahren auf Informationen angewiesen sind. Dieser Aufgabe kommen wir auf dieser Website nach.

Bilden Sie sich ihre eigene Meinung und übernehmen Sie nicht einfach das, was Ihnen andere sagen. Autismus sei genetisch bedingt, wird man vielleicht Ihnen sagen. Mag sein, aber das sind viele andere Krankheiten auch, die trotzdem behandelt werden. Autismus sei gar keine Krankheit oder Störung, sondern einfach eine neurologische Andersheit, wird man Ihnen vielleicht sagen. Die Konsequenz daraus wäre, dies einfach zu akzeptieren? Das kann es nicht sein, ungeachtet dessen, dass autistisch behinderte Menschen trotz ihres Verhaltens in der Gesellschaft akzeptiert werden sollen.

Die Wissenschaft hat Abnormalitäten im Gehirn von autistisch behinderten Menschen festgestellt. Die Schlussfolgerung, dass es sich also um eine neurologisch bedingte Störung handelt, ist jedoch zu einfach und führt dazu, dass andere Ursachen gerne übersehen werden. Daneben stellen nämlich immer mehr Ärzte, Biochemiker und andere Fachleute bei Betroffenen massive Abnormalitäten im Bereich des Immun- als auch des Verdauungssystems fest. Ob das eine das andere auslöst oder umgekehrt, ist doch eigentlich egal. Wenn ein autistisch behindertes Kind, wovon in den meisten Fällen ausgegangen werden kann, Abnormalitäten im Bereich des Immun- als auch des Verdauungssystems aufweist, was durch Untersuchungen im Einzelfall belegt werden kann, wenn die richtigen Untersuchungen durchgeführt werden, dann sind diese schlicht und ergreifend behandlungsbedürftig.

Und damit wären wir wieder bei der These „Autismus ist behandelbar!“

Eine Anmerkung zum Schluss: Mir ist sehr wohl bewusst, dass es nicht korrekt ist, einfach von Autismus zu sprechen, sondern dass der Begriff Autismus-Spektrums-Störung zutreffender wäre. Und mir ist auch bewusst, dass dieser Begriff deshalb gewählt wurde, weil das Spektrum der Störungen sehr groß ist. Ich bleibe dennoch bei dem Begriff Autismus, weil die hier vorgestellten Erkenntnisse für alle Betroffenen des Spektrums segensreich sein können.