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Vorwort zu diesem Abschnitt
Bernard Rimland und das ARI
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Die Bedeutung von Schwefel
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Candida albicans und andere pathogene Mikroben

Autismus von außen betrachtet

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Autismustypische Verhaltensweisen 1
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Das Wort des Psychiaters ist Gesetz?
Delacato – der erste, der ins Innere blickte

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Das Gehör - Verarbeitung von akustischen Reizen
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Es gibt viele Erfolgsmeldungen, die nicht mehr ignoriert werden können:

Warnungen


Die Beiträge in diesem Abschnitt sind die aktuellsten Erkenntnisse, die ich während des Jahres 2018 zusammen tragen, prüfen, bewerten und zum Ende des Jahres veröffentlichen konnte. Damit ist auch der Anspruch des Autismusportals wieder hergestellt, andere Eltern über die neusten Erkenntnisse zu informieren, damit autistisch behinderte Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene, ein Stück weit Genesung, vielleicht sogar Heilung oder Genesung nahe der Heilung erfahren können.

Nach meiner Einschätzung waren wir bereits in den ersten Jahren dieses Jahrtausends bereits auf der richtigen Spur und konnten viele Indizien sammeln, dass unvorstellbare Erkrankungen oder Fehlfunktionen im Bereich des Darms die Grundlage dafür sind, dass Autismus entsteht. Als Folge dessen finden wir Störungen und Fehlfunktionen im (gesamten) Immunsystem, wobei sich bekanntlich 80 % des Immunsystems sowieso im Darm befindet und als weitere Folge können dann diese bizarren Störungen im Bereich der Wahrnehmungsverarbeitung beobachtet werden.

Ab dem Jahr 2001, wo in Eppelheim die erste Fachtagung mit ausschließlich biomedizinischen Themen statt gefunden hatte, haben sich die Indizien verdichtet. Auch wenn in den Folgejahren noch weitere solcher Fachtagungen folgten, so wurde zwar das Bild Stück für Stück schärfer und klarer, aber den Schlüssel dazu, wie man diesen Störungen erfolgreich begegnen könne, blieb leider verborgen. Nach meinem Dafürhalten scheint er zwischenzeitlich gefunden zu sein. Der Beweis dafür liegt in der Zukunft. Aber wollen Sie so lange warten, bis auch die größten Kritiker, Skeptiker und Panikmacher verstummt sind? Damit verliert ihr Kind möglicherweise nur wertvolle Zeit, in der es sich wieder zum Guten entwickeln könnte. Deshalb habe ich meine Recherchen jetzt veröffentlicht, damit Sie eigenverantwortlich entscheiden können.

Wenn Sie das tun, dann beglückwünsche ich Sie dazu, aber ich tue dies nicht ohne Warnung, was ja die Überschrift dieses Beitrags ist. Ich warne Sie nicht vor möglichen Gefahren der Therapie, sondern vor der Reaktion der Umwelt. Und dies nicht ohne Grund, was ich in den nächsten Zeilen ausführen werde. Es ist eigentlich traurig, dass man so eine Warnung aussprechen muss, aber aktuell ist das bittere Realität. Überlegen Sie gut, wem Sie was erzählen. Ich habe deshalb auch Verständnis dafür, dass Sie ein Pseudonym verwenden können, wenn Sie mir schreiben wollen.

Den Entschluss, diese Erkenntnisse so bald als möglich doch zu veröffentlichen, habe ich nach der ZDF-Sendung Frontal21 vom 28. August 2018 gefasst, wo unter anderem der Beitrag Pillen, Pulver und Heilsversprechen – Das Geschäft auf Kosten kranker Kinder von Beate Frenkel gezeigt wurde. Darin wird von Quacksalbern und falschen Heilversprechern geredet, denen es nur um den Profit geht und die Eltern falsche Hoffnungen machen würden. Das war aus meiner Sicht zuviel.

Zu Beginn des Beitrags kommt zunächst ein Elternpaar eines Kindes mit Autismus zu Wort, die ihre Meinung kundtun, dass sie Autismus für unheilbar halten. Das hätte ich noch akzeptiert.

Es folgt dann ein kurzes Interview mit dem Psychiater Dr. Matthias Dose, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbands Autismus Deutschland e.V., der zum Ausdruck bringt: Was die schul- und wissenschaftliche Medizin und andere Therapien derzeit machen können, ist, Symptome zu lindern und Anpassungsfähigkeit zu verbessern. Auf die Nachfrage der Journalistin, es gäbe Anbieter, die behaupten würden, sie könnten Autismus heilen, antwortete der Mediziner dann: Das halte ich nicht für möglich und solche Aussagen halte ich auch für unseriös.

Ich gebe Herrn Dr. Dose dahingehend Recht, dass man mit dem Begriff Heilung sehr sorgfältig umgehen sollte, weshalb ich in meinen Ausführungen stets von Genesung gesprochen habe. Wie ich bereits erläutert habe, ist ein Mensch, der Schlaganfall erlitten hat, noch lange nicht wieder geheilt, wenn er nach gewisser Zeit und dank der richtigen Therapie wieder sprechen und gehen kann. Aber ich denke, dass der Betroffene als auch seine Angehörigen über die erfahrene Genesung trotzdem sehr glücklich sind.

Ich war bei dem Interview mit Herrn Dr. Dose nicht dabei. Ich kann daher nicht sagen, welche Ausführungen er insgesamt gemacht hat. Es ist daher auch nicht auszuschließen, dass ein Interview von einer Stunde auf drei Sätze gekürzt wurde, was ich aber hiermit NICHT behaupte. Aber der Beitrag, welcher schließlich gesendet wurde, erweckt auf den unbedarften Zuschauer den Eindruck, dass die Methoden der Quacksalber und falschen Heilversprecher eindeutig widerlegt seien. Dabei hat dies der Psychiater so expressiv verbis nicht gesagt. Da ich den Beitrag in der ZDF-Mediathek gesehen hatte, konnte ich ihn nämlich mehrfach anschauen und mir ein entsprechendes Wortprotokoll anfertigen:

Was die erste Antwort des Psychiaters betrifft, so bezieht er sich eindeutig auf die schul- und wissenschaftliche Medizin, weshalb diese Antwort sicherlich richtig ist. Die kann nach all den Jahren immer noch nicht mehr als die Symptome zu lindern und Anpassungsfähigkeit zu verbessern.

Aber er sollte auf die Frage antworten: Es gibt Anbieter, die sagen, mit diesem Produkt, mit dieser Methode können wir Autismus heilen – ist das möglich? Im Grunde hat er die Frage gar nicht beantwortet, was jedoch vom Zuschauer nicht bemerkt wurde. Auch mir fiel dies auch erst beim wiederholten Anschauen des Beitrags auf. Ähnlich verhält es sich mit der Anschlussfrage. Auch hier drückt der Psychiater nur seine Meinung aus, gibt aber im Grunde keine fachliche Antwort darüber, dass der Gegenbeweis, dass nämlich die behauptete Alternativmethode nicht wirken würde, erbracht sei.

Ich kann selbstverständlich auch nicht nachvollziehen, ob Dr. Dose vorher überhaupt im Einzelnen darüber informiert wurde, über welchen alternativen Therapieansatz überhaupt gesprochen wurde. Falls doch, so kann ich selbstverständlich auch nicht nachvollziehen, ob er sich überhaupt eingehend mit dem Therapieansatz beschäftigt hat. Die Wahl seiner Worte bei seinen Antworten hat jedoch bei mir den Verdacht erweckt, als ob ich mit meinen Vermutungen Recht haben würde. Sorry, so geschieht Meinungsbildung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen im Jahr 2018. Bilden Sie sich selbst darüber Ihr Urteil, denn ich habe noch weitere Punkte, die mir bei dem Beitrag nicht gefallen haben.

Als dann im weiteren Verlauf des Beitrags der Arzt Dr. Dietrich Klinghardt erwähnt wurde, da wurde mir bewusst, dass es um die Behandlung mit CDL geht, da ich bereits ein Video gesehen hatte, wo er entsprechend referiert hat. Was er genau macht, wird allerdings in dem Beitrag nicht berichtet. Seine Aussage Ich weiß, dass [...] die meisten Kinder entweder gesund [...] oder besser geworden sind wird im weiteren Verlauf lediglich dahingehend kommentiert, dass festgestellt wurde, dass eine Behandlung bei ihm sehr teuer sei. Ich hätte mir gewünscht, dass man im Zuge einer ausgewogenen Berichterstattung zumindest versucht hätte, auch Eltern zu Wort kommen zu lassen, deren Kinder Genesung erlangt haben. Ich gehe davon aus, dass dies nicht einmal versucht wurde, denn üblicherweise fällt dann die Bemerkung: Wir wollten, aber keiner wollte vor die Kamera. Diese Bemerkung kam jedoch nicht.

Stattdessen folgt kurz darauf ein kurzes Interview mit einer Mutter eines autistisch behinderten Kindes, vermutlich einer Amerikanerin, die vor der Kamera aussagt, sie gäbe im Monat 800 bis 1000 Dollar für Ergänzungsmittel aus. Da dieses Interview angeblich im Rahmen einer Fachtagung in den USA geführt worden sei, auf der auch Dr. Klinghardt vertreten gewesen sei, wird dem unbedarften Zuhörer indiziert, dass diese Kosten für eine Behandlung bei dem Arzt noch dazu kämen.

Ich muss dazu erwähnen, dass ich die Methoden von Dr. Klinghardt im Einzelnen nicht kenne. Was jedoch die Therapie mit CDL betrifft, so habe ich nichts darüber gelesen, dass teuere Ergänzungsmittel dafür notwendig sind. Die Durchführung der Therapie ist im Gegenteil sehr kostengünstig.

Ich will nicht bestreiten, dass es auch in der Branche derjenigen, die biomedizinische Ansätze beim Autismus anbieten, schwarze Schafe und skrupellose Geschäftemacher geben kann. Wer allerdings auf die Schnelle so Äpfel mit Birnen vergleicht, der wirft beim unbedarften Zuhörer ein schlechtes Bild auf die ganze Gemeinde derer, die versuchen, autistisch behinderten Kindern mit ihren Ansätzen Erleichterung zu verschaffen.

Dann wenden sich die Autoren dem von mir bereits erwähnten Andreas Kalcker zu. Dass er zunächst auch unterschwellig in die Ecke der Geschäftemacher gestellt wird, konnte ich bei diesem Beitrag noch ertragen. Dann aber verschlug es mir doch die Sprache, als folgendes erwähnt wird:

Das Mittel, an dem Kalcker angeblich forscht, heißt MMS: Miracle Mineral Supplement. Übersetzt: Wunder-Mineral-Ergänzung. Doch das Wundermittel ist eine Mischung aus Natriumchlorit und Salzsäure – eine ätzende Bleiche, wie dieses Video zeigt. Alsdann wird ein kurzes Video gezeigt, wo eine Flüssigkeit auf eine Jeans gegossen wird, sodass diese sich sofort verfärbt.

Erstens forscht Andreas Kalcker nicht an MMS, sondern er hat aus dem MMS das CDL entwickelt. Den Unterschied habe ich bereits dargelegt, auch dass CDL keine ätzende Bleiche darstellt, sondern einen ph-Wert besitzt, wo man nicht mehr von einer Säure sprechen kann. Ich selbst habe nach der Sendung bewusst CDL auf eine alte Jeans gegeben und es hat sich nichts verändert.

Wenn Sie jedoch bei Google den Begriff Chlorbleiche in Zusammenhang mit Autismus eingeben, dann finden Sie zahlreiche Beiträge, wo die Besserwisser sich darüber aufregen, dass verbrecherische Eltern ihren hilflosen, autistisch behinderten Kindern diese ätzende Flüssigkeit verabreichen würden. Wer sich in Chemie etwas auskennt, der wird wissen, dass auch das Natriumchlorit (der Bestandteil von MMS) nicht die chemische Verbindung ist, die wir als Chlorbleiche kennen, denn bei dieser Substanz handelt es sich um Natriumhypochlorit (fast ähnlicher Name, aber nur fast).

Hingegen wird mit Chlordioxid das Trinkwasser aufbereitet, welches wir jeden Tag zu uns nehmen. Ich wundere mich jedoch über solche Kommentare nicht mehr, wenn sogar ein öffentlich-rechtlicher Sender solche Desinformationen und Begriffsverwirrungen und, zumindest was das gezeigte Video betrifft, auch erwiesene Horror-Falschmeldungen verbreitet.

Alsdann wird ein Fall erwähnt, der angeblich beim Berliner Jugendamt anhängig geworden sei, nämlich der einer verantwortungslosen Mutter, die offenbar einer Gehirnwäsche (Zitat) unterzogen worden sei. Also wird die Behauptung sogar amtlich gemacht, jedoch kommen wir in diesem Punkt auf ein Terrain, wo ich beruflich zuhause bin. Wenn es tatsächlich Anhaltspunkte dafür gäbe, dass Eltern ihren Kindern ätzende Flüssigkeiten verabreichen würden, dann wären dies in erster Linie Fälle für die Polizei und die Staatsanwaltschaft, weil es sich dabei um eine schwere Straftat handeln würde. Während aber beim Jugendamt bereits eine Verdachtsmeldung ausreicht, so verlangen die Strafverfolgungsbehörden schließlich auch Beweise, die in diesem Fall offensichtlich nicht vorgelegen haben.

Allerdings ist diese Sendung kein Einzelfall. Der Journalist und Heilpraktiker Rainer Taubertshöfer berichtet auf seiner Website, dass auch das ARD-Magazin KONTRASTE vor Jahren einen ähnlichen Beitrag gesendet hat. Damals ging es wirklich um MMS, welches bei einem Mädchen mit Einläufen verabreicht wurde. Wieder wurden Mitarbeiter des Jugendamtes als Kronzeugen vor die Kamera gebeten und keiner fragte nach, inwieweit diese überhaupt dazu qualifiziert seien, Aussagen zu treffen, die eigentlich dem medizinischen Gutachter vorbehalten wären. Wie der Journalist dann weiter berichtete, erbrachte dann die fachliche Prüfung keine Beanstandungen der Vorgänge. Aber erst, nachdem der Bericht schon entsprechend ausgestrahlt worden war. Lesen Sie die Einzelheiten darüber selbst auf der Website von Herrn Taubertshöfer.

Wenn dem wirklich so wäre, wie gerne behauptet wird, nämlich dass es sich bei CDL um eine hochgiftige Substanz handelt und damit die Zuführung im Rahmen der Therapie ein Verbrechen darstellen würde, dann hätten die Medien schon längst darüber berichtet. Trotzdem habe ich Verständnis für jede Mutter und jeden Vater, der angesichts dieser Horrormeldungen vorsichtig ist. Nicht zuletzt deshalb habe ich hier zwei Alternativen ohne CDL vorgestellt.

Wenn ich manche Kommentare im Internet lese, wo Eltern, die nach allen Möglichkeiten suchen, ihren Kindern zu helfen und die deshalb auch alternative Vorschläge prüfen, unterschwellig so dargestellt werden, als hätten sie (lediglich) ein Problem damit, den Autismus ihrer Kinder zu akzeptieren, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis. Etliche dieser Schreiber stellen sich als Asperger-Autisten vor. Denen möchte ich dazu antworten: Ich freue mich für jeden Betroffenen aus dem großen Autismus-Spektrum, der es geschafft hat, trotzdem ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Glückwunsch! Mein Sohn aber hat die Diagnose Frühkindlicher Autismus, kann daher nicht sprechen und ist immer auf Hilfe angewiesen. Ich nehme ihn so, wie er ist und ich unternehme auch viel mit ihm. Aber ich finde mich trotzdem mit seiner Behinderung nicht ab, weil er spätestens zu dem Zeitpunkt, wo es mich oder meine Frau nicht mehr gibt, erhebliche Einschränkungen erfahren muss, wenn ihm bis dahin nicht geholfen werden kann.

Für mich ist CDL keine Horrorvorstellung, sondern eher Berichte über Autisten, die in der Psychiatrie landen und dort nachts entweder körperlich fixiert oder medikamentös in einem Dämmerzustand versetzt werden. Sorry, das ist leider auch Teil der Realität wie die Tatsache, dass für viele weder Werkstatt noch tagesstrukturierende Maßnahmen ohne Begleitperson zur Verfügung stehen. Und dass die Schädigungen im Bereich des Darms, die bei vielen zwar festgestellt, aber offenbar nicht adäquat therapiert werden können, irgendwann zu schweren Krankheiten führen können, davon will ich erst gar nicht anfangen.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis auch ich mit diesen Veröffentlichungen ins Kreuzfeuer der Kritik gerate. Wenn aber damit nur einem einzigen Betroffenen geholfen werden könnte, dann wäre es mir wert.