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Bernard Rimland und das ARI
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Berichte über Genesungen
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Die Bedeutung von Schwefel
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Candida albicans und andere pathogene Mikroben

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Ausleitung von Giften und Schwermetallen


Wie ich bereits erwähnt habe, ist einer der Schwerpunkte im Konzept von Kerri Rivera die Ausleitung von Giften und Schwermetallen, auf die ich in diesem Beitrag eingehen möchte. Die Notwendigkeit dazu ist nicht neu, weshalb wir bereits schon in unserer Zeitschrift WIR ELTERN darüber berichtet hatten.

Im Jahr 2001 veröffentlichten S. Bernard, A. Enayati, L. Redwood, H. Roger und T. Binstock einen Artikel mit der Überschrift: Autismus - Eine besondere Form der Quecksilbervergiftung (Orginal: Autism: a Unique Form of Mercury Poisoning). Dabei gehen die Autoren, allen voran Sallie Bernard, insbesondere darauf ein, dass die Störungen bzw. die Verhaltensmuster, welche wir beim Autismus kennen und beschrieben werden, sehr viele Ähnlichkeiten mit denen einer Quecksilbervergiftung aufweisen. Dabei nennen die Autoren insbesondere drei Gründe, dass Autismus in Zusammenhang mit einer Schwermetallvergiftung stehen könne:

Der erste ist sicherlich etwas spekulativ, denn die Autoren stellen fest, dass autistische Symptome oftmals nach den ersten Mehrfachimpfungen auftreten. Dabei ist erwähnenswert, dass die meisten Impfstoffe Quecksilber als Bindemittel enthalten.

Der zweite Grund ist der, dass bei scheinbar unerklärliches Verhalten wie irrationale Ängste, schwacher oder fehlender Blickkontakt, aggressives Verhalten, Verwirrtheit und unerklärbare Stimmungswechsel, eine extreme Scheuheit, Gleichgültigkeit gegenüber Anderen, bewusste Abwendung von Anderen oder der Wunsch, allein zu sein, nicht nur Symptome sind, die man beim Autistischen Syndrom kennt, sondern die auch Menschen mit einer massiven Quecksilbervergiftung aufzeigen. Zitat: Wenn eine Quecksilbervergiftung nicht entdeckt wird, wird sie häufig zuerst als eine psychische Störung diagnostiziert.

Der dritte Grund sei schließlich der, dass bei vielen autistisch behinderten Kindern bei Tests bzw. Untersuchungen festgestellt wurde, dass eine überproportional große Belastung an Schwermetallen vorliegen würde.

Gerade weil eine Schwermetall- bzw. insbesondere eine Quecksilbervergiftung als Ursache von autistischen Syndromen unweigerlich mit der Impfproblematik in Verbindung gebracht wird, ist dieses Thema besonders brisant und wird demzufolge sehr umstritten diskutiert. Dr. Andrew Wakefield, ein zwischenzeitlich in Großbritannien mit Berufsverbot belegter und deshalb in die USA ausgewanderter Arzt, stellte in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 1998 anhand von zwölf Fällen einen Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem MMR-Kombinations-Impfstoff, der gegen Mumps, Masern und Röteln eingesetzt wird und der als Bindemittel Quecksilber enthält, und dem Entstehen von Autismus her. Ein Indiz für seine These war, dass die autistischen Verhaltensmuster immer erst nach dieser Impfung auftraten.

Das Gegenargument war dieses, dass mit dem gleichen Impfstoffen eine sehr große Anzahl von jungen Kindern geimpft werden und nur ein verschwindend kleiner Bruchteil davon später autistische Symptome zeigt. Die Folge waren gerichtliche Auseinandersetzungen und der Beitrag wurde schließlich von der Fachzeitschrift wieder zurückgezogen. Ob Wakefield mit seiner Behauptung dennoch Recht hatte, bleibt ungeklärt, weil man weder seine These noch die Gegenthesen mit absoluter Sicherheit belegen kann.

Aus meiner Sicht hilft die Diskussion über die Ursachen der Entstehung von Autismus nicht weiter, weil dies keinem einzigen Betroffenen hilft. Aber der Hinweis darauf kann helfen, wenn dadurch Eltern sensibilisiert werden, ihre bereits geimpften Kinder auf das Vorhandensein von Schwermetallen untersuchen zu lassen. Dabei gibt es neben der Impfung noch viele andere denkbare Wege, wie diese in den Organismus gelangen können.

Darmsanierung, Parasitenkur und jetzt Entgiftung, was noch alles?, werden Sie sich vielleicht jetzt fragen. Aber tatsächlich scheint es so zu sein, als ob die Vorgänge miteinander zusammen hängen würden. Unser Organismus ist schließlich ein vielschichtiges Gebilde. So bin ich bei meinen Recherchen auf eine Querverbindung zu der bereits erwähnten Hefe Candida albicans gestoßen, welche bekanntlich in am besten einem energiearmen Niveau gedeihen und kann sich verbreiten kann.

Ich habe eine Quelle gefunden, wo der Autor beschreibt, dass ein solches energiearmes Milieu insbesondere durch die durch Schwermetalle hervorgerufene Blockade der zellulären Atmungsvorgänge entsteht. Candida entsteht dort, wo vorher giftige Schwermetalle sich schon angesammelt haben. Candida scheint, so berichten auch einige andere Autoren, Schwermetalle zu binden. Dieses Phänomen, so wird vermutet, könnte der Versuch des Körpers sein, sich für das kleinere von zwei Übeln zu entscheiden. Demnach würden die Hefen, ungeachtet von ihren vielen negativen Eigenschaften, sogar eine Schutzfunktion erfüllen, indem sie verhindern, dass die schädlichen Schwermetalle frei im Körper zirkulieren und sich woanders niederlassen, wo sie einen noch größeren Schaden verursachen können.

Mir geht es nicht darum, eine These aufzustellen oder irgendeinen Beweis zu erbringen. Wenn ich dies gewollt hätte, dann hätte ich die Quellen näher bezeichnen müssen. Mir geht es vielmehr darum, zu sensibilisieren, dass bei einer umfassenden Darmsanierung auch an die Ausleitung von Giftstoffen gedacht werden muss. Ich habe nämlich festgestellt, dass jede Autorin oder jeder Autor, welche(r) über eine Therapie zur Bekämpfung von Candida schreibt, immer erwähnt, dass Maßnahmen zur Bindung von Giftstoffen getroffen werden sollen, damit diese sicher aus dem Körper ausgeleitet werden.

Die Peptide des Candida, an dem sich die Schwermetalle binden (Phytochelatine), würden nicht nur in Candida, sondern auch in Algen, Flechten und vielen anderen Pflanzen vorkommen, weshalb diesen das Potential zugeschrieben wird, Giftstoffe sicher auszuleiten, ohne dem Körper zu schaden. Insbesondere lese ich immer wieder, dass zur Einnahme von Algen geraten wird, wobei damit schon eine Möglichkeiten beschrieben wird, diese Gifte schonend auszuleiten.

Quasi im Archiv dieser Website finden Sie den Beitrag Die Bedeutung von Schwefel, welchen Sie kennen sollten, weil ich im weiteren Verlauf dieses Beitrags darauf aufbauen werde. Denn wenn es um Ausleitung von Giften geht, spielt Schwefel offenbar eine ganz gewichtige Rolle.

Die Substanz DMPS zum Beispiel, ein Medikament, welches vom Arzt zur Ausleitung von Quecksilber verordnet werden kann, besitzt zwei Schwefel-Wasserstoff-Atome, die Metalle fest an sich binden, allerdings nicht nur die schädlichen Schwermetalle, sondern auch die lebensnotwendigen Spurenelemente. Es werden stabile Komplexe gebildet, welche bei einer Entgiftungstherapie dann mit viel Wasser aus dem Körper ausgespült werden. Man nennt solche Stoffe deshalb auch Chelatbildner.

Ähnlich funktioniert auch die Substanz DMSA, welche ebenfalls von der Medizin als Chelatbildner zur Entgiftung von Schwermetallen eingesetzt wird.

Ohne Arzt und Medizin versucht sich der Körper mit seinen eigenen, zur Verfügung stehenden Substanzen zu helfen, welche jedoch ab einem gewissen Schwergrad allein nicht mehr ausreichen. Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure mit sehr vielfältigen biologischen Eigenschaften. Cystein wird zur Synthese von Glutathion, dem wichtigsten Antioxidans in der Zelle, benötigt. Glutathion reguliert das Zellmilieu, es sorgt für die optimale Arbeitsfähigkeit aller Enzymreaktionen, ist beteiligt an der Zellteilung und verhindert Schäden durch freie Radikale an den Zellmembranen. Vor allem aber bindet sich Cystein aufgrund ihrer Sulfatgruppe sehr gut an Quecksilber-Ionen, weshalb die Aminosäure entgiftende Eigenschaften hat.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass viele Untersuchungsergebnisse autistisch Behinderter auf einen Mangel gerade an schwefeltragenden Aminosäuren zeigen, zu denen insbesondere Cystein, Taurin und Methionin zählen.

Methionin und Cysteine sind nicht nur lebenswichtig und eine wichtige Komponente der Proteine in unseren Körpern, sondern sie unterstützen auch eine gute Leberfunktion und reinigen den Körper, weil sie aufgrund ihrer Struktur (sulfhydryle Gruppierung) in der Lage sind, Toxine zu binden und dem Körper zu helfen, diese auszustoßen. Die Leber filtert zwar Verschmutzungen aus dem Blut und deponiert viele davon im Verdauungstrakt, indem sie durch die Galle abgesondert werden.

Ein Problem ist jedoch, dass viele Gifte im Darm-Trakt durch unser Körpersystem zurück absorbiert werden, wenn sie nicht dauerhaft gebunden werden. Diese dauerhafte Bindung nennt man Chelation und aufgrund ihrer Schwefelkomponenten besitzen diese Aminosäuren eine natürlich chelatierende Fähigkeit. Es bleibt daher festzuhalten, dass Schwefelverbindungen eine zentrale Rolle beim Autismus spielen.

Lesen Sie als Fortsetzung zu diesem Beitrag den nachfolgenden Beitrag DMSO / MSM.