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Bernard Rimland und das ARI
Es begann mit Vitamin B6
Berichte über Genesungen
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Candida albicans und andere pathogene Mikroben

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Die Schlüssel sind gefunden


Wenn Sie unsere Berichterstattung über die Jahre hin verfolgt oder wenn Sie den letzten Beitrag nochmals aufmerksam gelesen haben, dann werden Sie feststellen, dass wir schon seit vielen Jahren den Generalschlüssel zum Autismus mit Namen kennen, aber wir wussten nicht, wie er konkret aussieht:

Wie zu vermuten war, ist der Generalschlüssel zum Autismus eine wirkungsvolle Darmsanierung, aber die bisherigen Ansätze, so sie publiziert wurden, waren einfach für das dem Autismus zugrunde liegende Problem zu ungenügend. Mein Verdacht ist der, dass das Wissen über die Vorgänge im Darm auch heutzutage noch eher auf Vermutungen als auf Wissen beruht. Ich will Ihnen mit einem praktischen Beispiel verdeutlichen, was ich damit meine:

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich in einem Museum befinden, wo sich an einer Wand ein riesengroßes Gemälde befindet, sagen wir einmal 10 Meter hoch und 20 Meter breit, welches eine historische Schlacht mit vielen Einzelheiten darstellt. Wenn Sie das Gemälde bei Licht betrachten, dann werden Sie zwar auch einige Zeit brauchen, um die vielen Einzelheiten erkennen zu können, aber Sie haben zumindest einen Eindruck von dem Mega-Gemälde bekommen. Auch können sie das Gemälde in einigem Abstand betrachten, um überhaupt einmal einen Gesamteindruck davon zu gewinnen, ehe sie näher herangehen, um einzelne Szenen besser sehen zu können.

Jetzt stellen Sie sich vor, dass es Nacht ist und das Licht ist, vielleicht durch einen Kurzschluss, ausgefallen. Sie haben das Gemälde noch nie gesehen, aber sie haben eine Taschenlampe dabei. Der Strahl der Taschenlampe reicht nicht aus, das Ganze erfassen zu können. Sie müssen also näher heran gehen. Die Taschenlampe wird Ihnen zwar dabei helfen, einzelne Szenen zu beleuchten, aber Sie werden es vermutlich nicht schaffen, einen verlässlichen Gesamteindruck zu gewinnen. Sie können nur vermuten, wie das Gesamtkunstwerk letztendlich aussieht, auch wenn Ihnen einzelne Szenen durchaus bekannt werden.

Ich denke, dass es sich bei den Erkenntnissen über den Darm in Etwa genau so verhält. Man weiß vielleicht schon viele Einzelheiten, aber das große Ganze liegt noch weit gehenst im Dunkeln, sodass jeder eine eigene Vorstellung davon entwickelt. Dass dem so ist, können Sie im Internet anschaulich verfolgen: Viele Heilpraktiker richten ihre Behandlung nach den Thesen des französischen Forschers Pierre Jacques Antonie Béchamp (1816 – 1908) aus, der behauptet hat: Le microbe n'est rien, le terrain c'est tout. (Nicht die Mikrobe ist bedeutend, sondern das Umfeld, in der sie lebt.), auch weil später der Zoologe Prof. Dr. phil. Günther Enderlein (1872 - 1968) seine Theorie des Pleomorphismus von Mikroorganismen darauf aufgebaut hat. Sie werden aber in vielen Veröffentlichungen zu lesen bekommen, dass diese These als widerlegt gilt.

Wenn man Vorgänge nicht sicher kennt, dann ist es ein schwieriges Unterfangen, verlässliche Maßnahmen zu entwickeln. Ich habe schon mehrfach davon berichtet, dass bereits vor etwa 20 Jahren, eine Studie des Teams um Dr. Horvarth mit 36 Kindern mit Autismus ergeben habe, dass viele unter Darmerkrankungen litten wie Reflux esophagitis (69,4 %), chronische Gastritis (41,7 %), chronische Entzündung des Zwölffingerdarms (66,7 %) sowie einer niedrigen Aktivität der Kohlenhydrat-Enzyme im Verdauungstrakt (58,3 %). Die Gründe dafür, dass aus solchen Erkenntnissen keine fundierte Autismustherapie erwachsen ist, sind spekulativ. Erschreckend wäre, wenn diese Befunde einfach ignoriert worden seien, weil sie mit Autismus nichts zu tun hätten. Ich glaube aber eher daran, dass aufgrund einer falschen Herangehensweise das Problem nicht gelöst werden konnte.

Ohne, dass ich hier einen wissenschaftlichen Streit kommentieren möchte, so scheint der Ansatz, die pathogenen Mikroben selbst zu bekämpfen zu wollen, ein Kampf gegen Windmühlen gewesen zu sein, wenn man die damit erreichten Erfolge betrachtet, die gerade bei autistisch behinderten Kindern nur kurzfristig zu beobachten waren.

Oft fällt, auch von Ärzten und Therapeuten, der Satz: Candida hat jeder! Das stimmt vermutlich, denn die Hefe scheint so lange harmlos zu sein, wie sie in dem Maße und in der Erscheinungsform dort vorkommt, wo sie vorkommen darf. Candida kann jedoch seine Form ändern und vor allem, er kann wandern. Als Hefe in einer einzelligen Form ist Candida völlig harmlos. Dr. Shaw erläuterte eindrucksvoll, dass sich Candida jedoch weiter entwickeln kann: Zunächst zu einer Kolonie von Zellen (Mycelium), dann kann Candida Sporen bilden und so erheblich an Widerstandskraft gewinnen und schließlich kann sich Candida in eine Form mit unvollständiger Zellwand verwandeln. Bereits die Kolonien oder die Sporen können in lebendes Gewebe eindringen, mit unvollständiger Zellwand kann sich die Hefe sogar in körpereigenen Zellen regelrecht verstecken.

Wenn man der These folgt, dass das Milieu, in welcher sich Mikroben befinden, ausschlaggebend für ihre Entwicklung ist, dann wird erklärlich, warum eine Bekämpfung von pathogenen Mikroben wie der Candida albicans mit herkömmlichen Mitteln ein aussichtsloses Unterfangen zu sein scheint. Es wird aber auch weiter erklärlich, warum gewisse Maßnahmen, die noch recht jungen Kindern mit Autismus Genesung verschafften, bei anderen und dabei insbesondere bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kaum einen vergleichbaren Erfolg brachten.

Im Grunde muss es das Immunsystem richten, wenn es das noch kann. Wenn aber eine Milieuverschlechterung bereits fortgeschritten ist, um dieser These zu folgen, dann schafft es dies einfach nicht mehr. Vor allem haben wir es mit einem fortschreitenden Prozess zu tun, was erklären könnte, dass die Maßnahmen bei älteren Betroffenen viel weniger Wirkung zeigten. Und dann gibt es noch eine Besonderheit, die zwar auch schon eine gewisse Zeit bekannt ist, ohne dass erfolgversprechende Strategien entwickelt wurden: Schon vor etlichen Jahren hörte ich auf einer der letzten Eppelheim-Fachtagungen den Vortrag einer Kinderärztin, die davon sprach, dass Mikroben sich in Biofilmen verstecken können. Damit seien sie für das Immunsystem schon gar nicht mehr erkennbar. Dies erklärt, so meine Schlussfolgerung, warum die Auffälligkeiten im Immunsystem mit zunehmendem Alter weniger beobachtet werden, nämlich weil es keine Immunreaktionen auf die Mikroben mehr gibt, die aber nach wie vor da sind und sich gepflegt vermehren können.

Ich mache diese Ausführungen nicht aus dem Grund, um eine Entschuldigung dafür zu suchen, warum man jetzt doch schon eine recht lange Zeit das Problem erkannt, aber nicht gebannt hat, sondern um Sie darauf vorzubereiten, dass der von Kerri Rivera vorgestellte Generalschlüssel als auch eine Alternative, auf die ich gestoßen bin, zunächst Misstrauen, Kritik und mitunter auch Ablehnung erfahren hat. Angesichts der Tatsache, dass wir einerseits das Problem schon seit fast 20 Jahren namentlich benennen, ohne eine fundierte Lösung dafür gefunden zu haben und angesichts der vielen Erfolgsmeldungen darf ich Sie bitten, sich damit vorurteilsfrei zu befassen. Es geht schließlich um unsere Kinder.