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Biomedizinische Ansätze

Vorwort zu diesem Abschnitt
Bernard Rimland und das ARI
Es begann mit Vitamin B6
Berichte über Genesungen
Erkenntnisse aus der Entdeckung „Sekretin“
Die Bedeutung von Schwefel
Gluten und Kasein
Candida albicans und andere pathogene Mikroben

Autismus von außen betrachtet

Definition
Autismustypische Verhaltensweisen 1
Autismustypische Verhaltensweisen 2
Das Wort des Psychiaters ist Gesetz?
Delacato – der erste, der ins Innere blickte

Wenn die Sinne rebellieren

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Es gibt viele Erfolgsmeldungen, die nicht mehr ignoriert werden können:

Kurzer Rückblick zum besseren Verständnis


Als wir damit begonnen hatten, über biomedizinische Ansätze zu berichten, haben wir immer wieder betont, dass wir einzelne Puzzle-Teile gefunden haben, die aber noch kein vollständiges Bild ergeben. Wie es scheint, so sind endlich die letzten Puzzle-Teile gefunden worden. Damit Sie diese in das bisher gelegte Puzzle-Bild verständlich einfügen können, gebe ich zuerst einen kurzen Rückblick über das, was schon bisher bekannt geworden war. Wenn Sie die bisherige Berichterstattung interessiert verfolgt haben, dann können Sie diesen Beitrag auch überspringen.

Schon vor über 30 Jahren hatte Dr. Rimland (ARI) die Erkenntnisse darüber veröffentlicht, dass eine Therapie, welche vorsah, dass täglich hohe Mengen des Vitamins B6 zusammen mit Magnesium genommen werden sollten, autistisch Behinderten augenscheinlich große Entlastung verschafft und zu einem besseren Verhalten verhilft. Trotzdem blieben immer noch viele Merkmale, die wir beim Autismus kennen.
Lesen Sie, falls Sie mehr darüber wissen möchten, den Beitrag Es begann mit Vitamin B6.

Es ist ebenfalls schon über zwei Jahrzehnte her, dass insbesondere zwei Erfolgsgeschichten berechtigte Hoffnungen weckten, dass die Behinderung unserer Kinder vielleicht doch therapiert werden könne. So spektakulär diese Berichte auch waren, so blieben es doch unter dem Strich Einzelfälle, denen geholfen wurde. Immerhin beschäftigten sich mehr und mehr Fachleute damit und die Indizien wurden zahlreicher, dass Erkrankungen im Bereich des Darms und des Immunsystems ursächlich für den Autismus unserer Kinder sind.

Lesen Sie, falls Sie mehr darüber wissen möchten, den Beitrag:
Berichte über Genesungen autistisch behinderter Jungen

Sekretin ist kein Nahrungsergänzungsmittel und auch kein Medikament, sondern ein Hormon, welches in der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird und im Körper wichtige Funktionen hat. Der Einsatz von Sekretin in der Behandlung beim Autismus war eine Zufallsentdeckung, als der noch recht junge Parker Beck eine Infusion mit Sekretin erhielt, weil er wegen einer augenscheinlichen Darmerkrankung eine Diagnose erhalten sollte. Daraufhin begann er, Merkmale des Autismus zu verlieren, sodass Sekretin für eine gewisse Zeit zum Hoffnungsträger vieler Eltern von autistisch behinderten Kindern geworden ist.

Auch wenn es einige Kinder gab, die neben dem kleinen Parker auch davon profitieren konnten, so wurden die Erwartungen der allermeisten Eltern enttäuscht. Immerhin gab es nach dieser Zufallsentdeckung ein ganz starkes Indiz dafür, dass Vorgänge im Darm und/oder Immunsystem ursächlich für das Entstehen von Autismus sind.

Es folgten die ersten Studien zur Frage der Sicherheit von Sekretin. Im Zuge einer solchen Studien stellten Dr. Karoly Horvath (University of Maryland) und Kollegen fest, dass die meisten der teilnehmenden Kinder mit Autismus Erkrankungen im Darm aufwiesen. Bemerkenswert war insbesondere die Feststellung, dass 76 % der Kinder eine abnormal hohe Durchlässigkeit des Darms zeigten und nach nur einer einzelnen Sekretin-Infusion dieser hohe Wert der Damdurchlässigkeit signifikant abgenommen habe. Horvath referierte am 23./24. März 2002 in Paris ausführlich darüber auf einer Autismus-Fachtagung.

Lesen Sie, falls Sie mehr darüber wissen möchten, den Beitrag:
Erkenntnisse aus der Entdeckung „Sekretin“

Im Jahre 1994 berichtete die englische Wissenschaftlerin Dr. Rosemarie Waring von der Universität Birmingham auf einer Autismus-Fachtagung in England über eine von ihr bzw. ihren Mitarbeitern festgestellte Besonderheit bei Kinder mit Autismus: Bei den Kindern, die sie testete, wiesen 92 % einen Schwefelspiegel im Plasma auf, der nur 12 % des Normallevels betrug. Es seien dabei genau diese Kinder gewesen, welche sich in den ersten 18 bis 24 Monaten zunächst normal entwickelt hatten, bevor autistische Symptome deutlich auftraten.

Durch diese Feststellungen bekam ein kleines Puzzle-Teil plötzlich eine ganz andere Bedeutung, das bei der Entdeckung von Sekretin untergegangen war, weil es zwar von Victoria Beck veröffentlicht, aber von den Fachleuten nicht beachtet wurde: Der Junge erhielt recht bald Sekretin nicht intravenös, sondern mittels des Trägerstoffs DMSO durch die Haut. Da es sich bei DMSO um eine Substanz handelt, die dem Körper auch biologisch verfügbaren Schwefel liefert, könnte dies den Unterschied ausgemacht haben.

Das Fehlen von biologisch verfügbaren Schwefel kann nämlich mit einer Reihe von Stoffwechselstörungen und letztendlich damit auch mit dem Entstehen von Symptomen im Zusammenhang stehen, die wir beim Autismus kennen.

Lesen Sie, falls Sie mehr darüber wissen möchten, den Beitrag:
Die Bedeutung von Schwefel

Etwa zur gleichen Zeit veröffentlichte die US-Amerikanerin Karen Seroussi im amerikanischen Parents Magazine den Artikel: Wir heilten den Autismus unseres Sohnes! Mrs. Seroussi bekam viele Reaktionen darauf und hatte danach zusammen mit anderen Eltern ein spezielles Netzwerk (ANDI) gegründet, wo zahlreiche Eltern von ähnlichen Verbesserungen ihrer autistisch behinderten Kinder berichten. Was steckt dahinter?

Der relativ junge Miles Seroussi hatte nämlich die Anzeichen des Autismus wieder verloren, nachdem er eine Zeit lang zuvor eine spezielle Diät begonnen hatte, die frei von Gluten und Kasein gewesen ist.

Lesen Sie, falls Sie mehr darüber wissen möchten, den Beitrag:
Gluten und Kasein

Bereits vor den beiden genannten Veröffentlichungen hatte Dr. Bernard Rimland (ARI) von einer Genesung eines ebenfalls jungen Kindes mit Autismus namens Duffy berichtet, bei welchem eine Überwucherung des Hefepilzes Candida albicans festgestellt wurde, der dahingehend behandelt wurde und danach ebenfalls Anzeichen des Autismus wieder verlor.

Diese 3 genannten Geschichten haben auf den ersten Blick nur eine Schnittmenge, nämlich dass offenbar Maßnahmen, die mit dem Darm und dem Immunsystem zu tun haben, ausgeführt worden sind, bevor die Symptome des Autismus wieder verschwanden.

Erst durch Ausführungen des Biochemikers Dr. William Shaw, zunächst 2001 auf der 1. Eppelheim-Fachtagung und nachfolgend auch in einem Sachbuch (Link auf dieser Website) wurden die ersten Zusammenhänge klar, wobei Candida albicans offenbar eine zentrale Rolle spielte.

Lesen Sie, falls Sie mehr darüber wissen möchten, den Beitrag:
Candida albicans und andere pathogene Mikroben