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Vorwort zu diesem Abschnitt
Bernard Rimland und das ARI
Es begann mit Vitamin B6
Berichte über Genesungen
Erkenntnisse aus der Entdeckung „Sekretin“
Die Bedeutung von Schwefel
Gluten und Kasein
Candida albicans und andere pathogene Mikroben

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Hinweis: Bei dem nachfolgendem Beitrag handelt es sich um Sachverhalte, die schon länger bekannt sind und vom Autor im Jahr 2018 lediglich überarbeitet worden sind. Trotzdem dient dieser Beitrag zum besseren Verständnis der Zusammenhänge, wie und warum die aktuellen Therapiemaßnahmen wirken, von denen behauptet wird, dass eine Vielzahl Betroffener Genesung erfahren hat.

Bisher bekannte Erkenntnisse und Zusammenhänge:


Candida albicans und andere pathogene Mikroben


Im September 2001, zwei Wochen nach dem Anschlag in New York, gab es in Eppelheim (Rhein-Neckar-Kreis) die erste Autismus-Fachtagung mit ausschließlich biomedizinischen Themen, wo ausschließlich Referenten aus dem Ausland, vor allem aus den USA sprachen. Dabei war Dr. William Shaw der Hauptredner, der schon damals seine Erkenntnisse präsentierte, wonach anzunehmen war, dass Candida albicans eine zentrale Rolle beim Autismus spielt.



William Shaw

Dr. William Shaw, 2001 bei der Eppelheim-Fachtagung



Von daher durfte bestand der Verdacht schon damals, aber leider war der richtige Umgang mit den Erkenntnissen noch nicht bekannt. Genauer gesagt war damals noch nicht bekannt, welche Therapiemaßnahme dagegen nachhaltig geeignet gewesen sei. Deshalb wurden die Erkenntnisse zwar zur Kenntnis genommen, aber wenn man keine geeignete nachhaltige Therapie dagegen hat, dann kann man auch nicht die Bedeutung so richtig erkennen.

Wie bereits im Beitrag zu Gluten und Kasein angedeutet, scheinen diese pathogenen Hefen den Stoffwechsel in einer Art und Weis zu stören, dass die einzige Alternative eine gluten- und kaseinfreie Diät gewesen war, wenn die Kinder Genesung erlangen wollten. Dass jedoch trotz Einhaltung einer solchen Diät gerade ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht die Genesungsfortschritte erfahren konnten, wie sie junge Kinder noch erfahren durften, liegt vermutlich daran, dass pathogene Mikroben wie der Candida albicans (und vermutlich etliche andere) zum einen ein noch viel größeres unheilbringendes Potential haben und zum anderen, dass sie sich mit fortgeschrittener Zeit soweit verbreitet hatten, dass eine Bekämpfung nicht möglich erschien.

Auf der Eppelheim-Tagung führte Dr. Shaw aus: Während Untersuchungen bei gesunden Kleinkindern nur Spuren von Hefen im Darmtrakt ergaben, so findet man bei autistisch behinderten Kindern oftmals eine abnormal hohe Population von Hefen und schädlichen Darmpilzen. Gerade bei autistisch behinderten Kindern, die zunächst eine normale Entwicklung durchlaufen haben, die gesprochen haben, Augenkontakt halten konnten oder ein normales Schlafverhalten gezeigt hatten, doch die dann in jungen Jahren nach und nach sich wieder zurück entwickelt haben, ist sehr stark zu vermuten, dass zu diesem Zeitpunkt das Hefeproblem begonnen hatte. Ein ganz starkes Zeichen ist es, wenn das Kind zu diesem Zeitpunkt Ausschläge im Mund oder an den Genitalien hatte - verursacht durch Hefen wie z.B. den Candida albicans.

Dr. Shaw stellte dort auch die Geschichte eines solchen Kindes vor, welches dann ins Krankenhaus eingeliefert worden war, als die Eltern keine Kraft mehr hatten, weil das Kind nur noch ein bis zwei Stunden pro Nacht geschlafen hatte. Bei den dort getätigten Untersuchungen fand Dr. Shaw einen extrem hohen Wert an Weinsäure (150-mal höher als Normalwert). Dieses Kind wurde mit einer antifungalen Medizin behandelt und hatte bei Kontrolluntersuchungen nach zwei Monaten wesentlich geringere Werte an Weinsäure. Gleichzeitig war auch die Hyperaktivität zurückgegangen und das Kind konnte wieder 8 Stunden in der Nacht schlafen und wieder Augenkontakt halten.

Dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Hefe, Weinsäure und Verhalten bestand, zeigte sich bald darauf, als die Mutter die tägliche Dosis reduzierte, weil der Vorrat an Nystatin zu Ende zu gehen drohte und sie nicht wusste, ob sie bald wieder ein neues Rezept bekommen würde. Das Verhalten verschlechterte sich und die Weinsäure-Werte wurden wieder schlechter und die Wende kam erst dann, als die vorgesehene tägliche Dosis wieder eingenommen wurde. Dies ist ein Muster, welches ich bei sehr vielen autistisch behinderten Kindern gesehen habe, meinte dazu Dr. Shaw.

Wer es genau wissen will, dem empfehle ich an dieser Stelle nochmals das von Dr. William Shaw geschriebene Sachbuch Biologische Behandlungen bei Autismus und PDD: Ein umfassender und leicht verständlicher Führer über die neueste Forschung und medizinischen Therapien für Autismus und PDD, wo die Vorgänge, die ich hier nur angerissen habe, ausführlich fachlich dargestellt werden. Es gibt auf dieser Website dafür einen Link.

Doch damit immer noch nicht genug. Wenn Sie die im Jahr 2009 erschienenen 2. Ausgabe lesen, die meines Erachtens immer noch aktuell ist, dann werden Sie einerseits feststellen, dass es Candida albicans noch viel mehr Unheil im Stoffwechsel anrichten kann, wenn die Hefe außer Kontrolle gerät. Und Sie werden andererseits feststellen, dass es Indizien dafür gibt, dass dieses Potential nicht nur die Hefe allein hat, sondern in Gesellschaft von anderen pathogenen Mikroben ist.

Da eine weitere Berichterstattung den Rahmen dieser Website sprengen würde, habe ich mir die Mühe gemacht, die früheren als auch die aktuellen Erkenntnisse in leicht verständlicher Form in einem Buch niederzuschreiben. Falls Ihnen die Lektüre des Sachbuchs von Dr. Shaw zu umfangreich sein sollte, dann darf ich Ihnen mein Buch empfehlen.

Der Link dazu folgt in wenigen Tagen.