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Vorwort zu diesem Abschnitt
Bernard Rimland und das ARI
Es begann mit Vitamin B6
Berichte über Genesungen
Erkenntnisse aus der Entdeckung „Sekretin“
Die Bedeutung von Schwefel
Gluten und Kasein
Candida albicans und andere pathogene Mikroben

Autismus von außen betrachtet

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Autismustypische Verhaltensweisen 1
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Das Wort des Psychiaters ist Gesetz?
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Hinweis: Bei dem nachfolgendem Beitrag handelt es sich um Sachverhalte, die schon länger bekannt sind und vom Autor im Jahr 2018 lediglich überarbeitet worden sind. Trotzdem dient dieser Beitrag zum besseren Verständnis der Zusammenhänge, wie und warum die aktuellen Therapiemaßnahmen wirken, von denen behauptet wird, dass eine Vielzahl Betroffener Genesung erfahren hat.

Bisher bekannte Erkenntnisse und Zusammenhänge:


Die Bedeutung von Schwefel


Der Umstand, dass der kleine Parker mittels Sekretin unheimlich profitieren konnte, während die Wirkung bei anderen Kindern vergleichsweise bescheiden ausfiel, war zunächst nicht erklärbar. Dabei könnte vermutlich eine von der Öffentlichkeit und damit auch von der Wissenschaft nicht bekannte Variante der Behandlung eine entscheidende Rolle gespielt haben: Der Junge erhielt recht bald Sekretin nicht intravenös, sondern mittels des Trägerstoffs DMSO durch die Haut. Da es sich bei DMSO um eine Substanz handelt, die dem Körper auch biologisch verfügbaren Schwefel liefert, könnte dies den Unterschied ausgemacht haben.

Bereits im Jahre 1994 berichtete die englische Wissenschaftlerin Dr. Rosemarie Waring von der Universität Birmingham auf einer Autismus-Fachtagung in England über eine von ihr bzw. ihren Mitarbeitern festgestellte Besonderheit bei Kinder mit Autismus: Bei den Kindern, die sie testete, wiesen 92 % einen Schwefelspiegel im Plasma auf, der nur 12 % des Normallevels betrug. Es seien dabei genau diese Kinder gewesen, welche sich in den ersten 18 bis 24 Monaten zunächst normal entwickelt hatten, bevor autistische Symptome deutlich auftraten.

Das Ergebnis deshalb beachtenswert, weil eigentlich Schwefelverbindungen mit der täglichen Nahrung (= organischer Schwefel) reichlich aufgenommen werden, sodass viele Fachleute der Ansicht sind, dass ein Mangel an Schwefel im Körper nicht denkbar sei.

Fehlt biologisch verfügbarer Schwefel, so sind viele Vorgänge der Entgiftung gestört und es ergeben sich daraus eine Reihe von Auswirkungen auf den Stoffwechsel von klassischen Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Weiterhin ist Schwefel Bestandteil der Aminosäuren Methionin und Cystin und damit mitverantwortlich für den Aufbau körpereigener Eiweiße. Sie werden u.a. in das Insulin der Bauchspeicheldrüse eingebaut. Schließlich spiele Schwefel auch bezüglich der Dichte des Darmwand eine entscheidende Rolle.

Susan Owens (Universität von Texas in Dallas) führte 1998 auf der englischen Autismus-Fachtagung in Durham aus, dass ein Mangel an verfügbaren Sulfaten auch ernsthafte Aufwirkungen auf die Bildung eines anderen im Darm gebildeten Hormons und Neurotransmitters haben könnte. Neben dem bereits erwähnten Sekretin wird durch auch CHOLECYSTOKININ (kurz CCK genannt) gebildet. Zu CCK führt wiederum Dr. William Shaw aus: "CCK stimuliert wie Sekretin die Freigabe der Enzyme der Bauchspeicheldrüse, aber auch die Freigabe von Galle aus der Gallenblase."

Auf ihrer Website hatte Lisa Lewis, Mutter eine autistisch behinderten Kindes, Buchautorin und eine der Gründerinnnen des ANDI-Netzwerkes berichtet:

(...) Das Ergebnis der Urinuntersuchung bei meinem Sohn ergab, dass er bei acht Aminosäuren Defizite aufwies, wobei fünf von diesen schwefeltransportierende Aminosäuren waren. Wie mir Dr. Baker mitgeteilt hat, so ist dies ein Schnittmuster, welches er sehr häufig bei autistisch behinderten Kindern gesehen hat. Weil Schwefel tragende Aminosäuren bei der Entgiftung des Körpers - sowohl bei den exogenen als auch bei den endogenen Schadstoffen - beteiligt sind, können Störungen in diesen Systemen zu Störungen im Immunsystem führen. (...)

Eine ausführlichere Darstellung der Vorgänge als auch der Bedeutung der Stoffe DMSO und MSM in der Autismustherapie würde diese Website sprengen, weshalb ich diese in einem Buch zusammen gefasst habe, welches demnächst erhältlich sein wird.