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Biomedizinische Ansätze

Vorwort zu diesem Abschnitt
Bernard Rimland und das ARI
Es begann mit Vitamin B6
Berichte über Genesungen
Erkenntnisse aus der Entdeckung „Sekretin“
Die Bedeutung von Schwefel
Gluten und Kasein
Candida albicans und andere pathogene Mikroben

Autismus von außen betrachtet

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Autismustypische Verhaltensweisen 1
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Das Wort des Psychiaters ist Gesetz?
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Hinweis: Bei dem nachfolgendem Beitrag handelt es sich um Sachverhalte, die schon länger bekannt sind und vom Autor im Jahr 2018 lediglich überarbeitet worden sind. Trotzdem dient dieser Beitrag zum besseren Verständnis der Zusammenhänge, wie und warum die aktuellen Therapiemaßnahmen wirken, von denen behauptet wird, dass eine Vielzahl Betroffener Genesung erfahren hat.

Bisher bekannte Erkenntnisse und Zusammenhänge:


Es begann mit Vitamin B6


Vitamin B6 in der Behandlung für Menschen mit Autismus war der erste biomedizinische Ansatz, der bekannt wurde und Aufsehen erregte. Publiziert wurde er von Dr. Bernard Rimland bereits vor über 50 Jahren.

Der Therapieansatz ist leicht und schnell erklärt: Die Kinder haben täglich eine relativ hohe Dosis des Vitamins B6 bekommen. Zur besseren Verträglichkeit wurde dazu noch Magnesium verabreicht. Rimland veröffentlichte dabei auf der Website des ARI, dass die eigenen, vom ARI durchgeführten Studien ergeben hätten, dass bei Vitamin B6 die durchschnittliche tägliche Dosis von 8 mg pro Pfund Körpergewicht sich als segensreich erwiesen hätten. Das wären etwa 500 mg/Tag für ein 30 kg schweres Kind

Daneben sollte eine Dosis von ungefähr 3 oder 4 mg von Magnesium pro Pfund Körpergewicht bis hin zu 400 mg/Tag für Erwachsene genommen werden. Dies würde nicht nur die Wirksamkeit des Vitamins B6 steigern, sondern auch gegen möglichen B6-verursachten Magnesium-Mangel schützen. Rimland erwähnte weiter, dass er diese Menge für keine Megadosierung von Magnesium halte, sondern eine, die nach Ansicht von vielen Forschern für die Aufrechterhaltung einer optimalen Gesundheit für nützlich gehalten wird.

Rimland veranlasste und/oder sammelte darüber insgesamt 22 Studien, darunter 13 doppelblind-kontrollierte Studien (wo also auch Placebos eingesetzt werden und nicht einmal der Arzt weiß, ob Placebos eingesetzt worden sind), die gezeigt haben, dass hoch dosiertes Vitamin B6 kombiniert mit Magnesium einem großen Teil der autistisch behinderten Kinder hilft. Als positive Auswirkungen wurden die Verbesserung der Sprache und der Aufmerksamkeit sowie die Verringerung von Schlafproblemen, Selbststimulation und Reizbarkeit genannt. Auf der Website des ARI schilderte Rimland in einem Aufsatz, wie er selbst auf den Therapieansatz aufmerksam gemacht wurde.

Nachdem mein Buch ‚Frühkindlicher Autismus’ im Jahre 1964 veröffentlicht worden war, bekam ich Hunderte von Briefen von Eltern aus ganz Amerika. Dabei waren eine Anzahl derer, die die neue Idee einer Mega-Vitamin-Therapie bei ihren Kindern versucht hatten. Die meisten hatten damit begonnen, weil sie Bücher von bekannten Ernährungsfachleuten gelesen hatten. Ich war anfänglich skeptisch hinsichtlich der Briefe einiger Eltern, die von bemerkenswerten Verbesserungen berichteten, doch als sich das Beweismaterial immer weiter anhäufte, wurde mein Interesse geweckt."

In einem anderen Aufsatz schilderte er folgende Erfahrung, die ihm zugetragen worden sei:

„Letztes Jahr rief eine Mutter aus Florida mich an und teilte mir mit, dass sie ihren erwachsenen Sohn in der Gruppe seines Heimes besucht hatte und entsetzt über sein verschlechtertes Verhalten war. Sie ging den Ursachen auf den Grund und stellte fest, dass der bereitgestellte Vorrat an Vitamin B6 / Magnesium aufgebraucht gewesen war, so dass er seine 1.000 mg/Tag nicht mehr bekommen hatte. Sie bestellte dann die dreifache Menge, damit sich dieses zukünftig nicht mehr wiederholen sollte.

Als sie ihn dann das nächste Mal wieder besuchte, war sie über die Verbesserungen bei ihrem Sohn sehr erstaunt. Er zeigte zum ersten Mal tatsächlich Zuneigung zu ihr. Dann bekam sie mit, dass ihre Anweisungen von dem Personal falsch verstanden worden waren und ihr Sohn seit dem letzten Besuch 3.000 mg/Tag bekommen hatte, also eine dreifache als die empfohlene Dosis. Trotz dieser Verbesserung stoppten die verantwortlichen Ärzte die weitere Verabreichung von B6/Magnesium, weil sie gefährlich für ihn sei. Er bekommt jetzt ein Medikament, welches wirklich gefährlich ist.“

Soweit einmal die Ausführungen zu der Behandlung von autistisch Behinderten mit dem Vitamin B6.

Veröffentlichungen aus der Zeitschrift WIR ELTERN:

Dr. Bernard Rimland: Vitamin B6 (u. Magnesium) in der Behandlung von Autismus. Auszüge aus der Website des Autism Research Institute, Übersetzung aus dem Englischen