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Autismus von außen betrachtet

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Was man immer noch nicht weiß


Sokrates, der alte Greis,
Sagte oft in tiefen Sorgen:
"Ach, wie viel ist doch verborgen,
Was man immer noch nicht weiß“.

Und so ist es. - Doch indessen
Darf man eines nicht vergessen:
Eines weiß man doch hienieden,
Nämlich, wenn man unzufrieden.


Wilhelm Busch

Kann man als Eltern eines autistisch behinderten Kindes (auch wenn dieses schon das Erwachsenenalter erreicht hat) mit dem zufrieden sein, was wir über Autismus wissen? Falls nein, dann stellt sich die zweite Frage: „Müssen uns damit zufrieden geben?“ Ich beantworte beide Fragen mit NEIN.

Es gibt auf dieser Website ein Kapitel, wo Personen vorgestellt wurden, die die Erkenntnisse über Autismus entscheidend geprägt haben. Wenn Sie dieses Kapitel gelesen haben, dann werden Sie feststellen, dass mit ganz wenigen Ausnahmen es entweder Betroffene oder ihre Eltern waren, die entscheidenden Anteil daran hatten, dass sich die Annahmen früherer Jahre heute hier und da geändert hatten. Als mein Sohn noch recht jung war, da sprach man in Bezug auf Autismus noch von einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung, ohne dass diese näher definiert worden war. Viele aus dem Kreis der Professionellen hatten noch das Bild von den Kühlschrankmüttern im Kopf, die aufgrund mangelnder Empathie die Störung ausgelöst haben könnten.

Als bereits in den 1960er Jahren Carl H. Delacato (nähere Biographie auf dieser Website) die These aufstellte, dass es Störungen im Bereich der Wahrnehmung seien, die autistisches Verhalten verursachen würden, da galt das lange Jahre als unwissenschaftlich und seine Therapieansätze wurden gnadenlos als Außenseitermethoden abgetan, deren jeglicher wissenschaftlicher Beweis fehle. Teile seiner Vorschläge haben heute in anerkannten Therapieverfahren ihren Niederschlag gefunden wie zum Beispiel die Sensorische Integration als Therapieform der Ergotherapie.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich auch biomedizinische Ansätze etabliert haben werden. Aber wollen Sie so lange warten, bis es für ihr Kind vielleicht ein Stück weit zu spät ist?

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie und warum uns diesbezüglich die US-Amerikaner voraus sind.