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Wissenschaftliche Nachweise

Es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise über die Wirksamkeit der biomedizinischen Ansätze“, führen Kritiker, Skeptiker und Gegner immer wieder als Argument ins Feld. Das ist eine sogenannte Halbwahrheit, weshalb es im Auge des Betrachters liegt, ob dies schon als Lüge bezeichnet werden kann.

Zunächst einmal sei erwähnt: Die Spannbreite des Autismus, genauer gesagt der Autismus-Spektrum-Störungen, ist nicht nur sehr groß, sondern auch die verschiedenen zugrunde liegenden Störungen sind von Betroffenen zu Betroffenen unterschiedlich verteilt und unterschiedlich stark ausgeprägt. Den typischen Autisten gibt es nicht, weshalb es auch nicht die typische Autismustherapie geben kann.

Wissenschaftliche Studien funktionieren in Etwa so, dass eine Gruppe Betroffener beobachtet wird, bei denen ein bestimmter Therapieansatz erprobt wird. Dabei reicht es beim Autismus oftmals aus, dass eine Behinderung aus dem Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen diagnostiziert worden ist. Näher werden die Gruppen oftmals gar nicht unterteilt. Es werden keine Unterscheidungen getroffen, welche Störungen im Bereich des Immun- oder Verdauungssystems genau vorhanden waren. Oftmals beschränken sich die Studien nur auf Beobachtungen des Verhaltens vorher und nachher. Welche Umweltfaktoren hier eine Rolle gespielt haben könnten, welche anderen Therapiemaßnahmen Einfluss genommen haben könnten, wird oftmals nicht berücksichtigt, weil die Studien zu umfangreich (und damit zu teuer) werden würden.

Aber es gibt sie doch:



Dr. Bernard Rimland zum Beispiel berichtete von über 22 wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit von Vitamin B6 bei Autismus. Die Wissenschaftler Dr. Paul Shattock und Dr. Kalle Reichelt führen wissenschaftlich fundiert aus, was Gluten und Kasein bewirken können und Dr. William Shaw hat seine Forschungen hinsichtlich Hefen und anderen pathogenen Mikroorganismen veröffentlicht, um nur ein paar Beispiel vorab zu nennen.

Ausführlichere Berichte zu den genannten Wissenschaftlern finden Sie auf dieser Website.

Setzen Sie deshalb den Aspekt "Wissenschaftlichkeit" in die richtige Relation und vergessen Sie darüber hinaus nicht, dass die konventionellen Therapiemaßnahmen, denen wir das wissenschaftliche Gütesiegel zuschreiben, in vielen Fällen schon bald an ihre Grenzen stoßen.

Aber, wie bereits erwähnt, gibt es sehr gute Möglichkeiten, um im Einzelfall festzustellen, ob Ihrem Kind der eine oder andere biomedizinische Therapieansatz helfen könnte.

Vielleicht wird manches verständlicher, wenn sie den nächsten Beitrag lesen.