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Falsche Vorstellungen und Irrtümer

Nachdem sich Wissenschaftler seit vielen Jahrzehnten mit dem Phänomen Autismus beschäftigt haben, jedoch die meisten unserer Kinder trotzdem noch sehr schwer behindert und ihre Prognose sehr dürftig sind, stellen gerade biomedizinische Ansätze den Streif am Horizont dar, der uns Eltern zu Recht hoffen lässt. Dass sich hierzulande diese Ansätze noch immer nicht überall durchgesetzt haben, liegt leider daran, dass es noch viel zu viele falsche Vorstellungen oder Irrtümer darüber gibt. Zum Teil aber werden solche Irrtümer von Gegnern oder Skeptikern dieser Ansätze bewusst gepflegt oder unterhalten, damit ein falscher Eindruck entsteht. Lassen Sie sich deshalb nicht beirren und wir sagen Ihnen auch, warum Sie dies nicht tun sollten:

Eine Störung, ein Arzt, eine Pille!



Diese Erwartungshaltung führt nur zur Enttäuschung. Auch wenn wir das Wort „Pille“ auf der Überschrift mit „Therapieansatz“ ersetzen, wird das Ergebnis nicht besser werden.

Im Klartext bedeutet dies, dass von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, ein einzelner biomedizinischer Therapieansatz Ihrem autistisch behinderten Kind möglicherweise kaum helfen kann. Wendet man jedoch die für Ihr Kind individuell richtige Kombination verschiedener biomedizinischer Ansätze an, dann stellt sich kontinuierlich nach und nach eine vorher nicht mehr für möglich gehaltene Besserung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit ein. Wer sich deshalb für biomedizinische Therapieansätze beim Autismus interessiert, sollte immer den Grundsatz vor Augen haben:

Nur die individuell richtige Kombination verschiedener biomedizinischer Therapieansätze führt zum Erfolg.



Was für Ihr Kind die individuell richtige Kombination ist, müssen Sie selbst herausfinden. Die Inhalte dieser Websites können Sie bei dieser Aufgabe nur beraten und Ihnen eine "Checkliste" an die Hand geben, was Sie dabei beachten sollten und was Sie nicht vergessen dürfen.

Aber: Sie haben in Bezug auf biomedizinische Ansätze den Vorteil, dass Sie nicht einfach auf Verdacht einen Ansatz ausprobieren müssen. Es gibt zwischenzeitlich zahlreiche Untersuchungsmethoden, wo sie feststellen können, was Ihrem Kind fehlt. Ihre Aufgabe als Eltern wird es sein, die Ärztin oder den Arzt zu finden, der ein Augenmerk darauf hat und auch diese speziellen Untersuchungen anstellt. Bitte beachten Sie, dass Ihre Ärztin oder Ihr Arzt in ihrem/seinem Studium davon vielleicht nie etwas gehört hat. Auch das ist Aufgabe dieser Website, Sie diesbezüglich zu beraten.

Sie werden auf dieser Website den Namen und die Adresse eines Arztes in Deutschland finden, der sich seit vielen Jahren intensiv damit beschäftigt hat, darüber auch ein Buch geschrieben hat und deshalb für mich der Arzt ist, den ich Ihnen bedenkenlos empfehlen kann, weil er zudem Einer von uns (nämlich Vater eines autistisch behinderten Sohnes) ist.

Biomedizinische Ansätze machen andere Therapieverfahren nicht entbehrlich.


Es lässt sich hier und da der Eindruck nicht entkräften, dass etablierte Fachleute um ihre Pfründe fürchten, also dass sie also Angst davor haben, dass ihnen biomedizinische Ansätze den Erfolg ihrer Bemühungen streitig machen könnten. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall:

Wenn man die Geschichten von Kindern liest, die durch biomedizinische Ansätze alle autistischen Symptome wieder verloren haben, dann wird man feststellen, dass diese Kinder neben der biomedizinischen Therapie auch sehr viele konventionelle Autismus-Therapie erhalten hatten.

Biomedizinische Ansätze sind daher kein Ersatz für herkömmliche Therapieverfahren, aber sie können diese in ihrer Wirksamkeit entscheidend fördern.