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Autismus von außen betrachtet

Wenn Sie entsprechende Fachliteratur über Autismus lesen, dann kann es sein, dass sie auf Definitionen wie diese treffen:

Bei den autistischen Behinderungen oder Störungen (Autistisches Syndrom, Frühkindlicher Autismus, Asperger Autismus, etc.) handelt es sich um tiefgreifende Entwicklungsstörungen, denen komplexe Störungen des zentralen Nervensystems zugrunde liegen. Deren Auswirkungen behindern auf vielfältige Weise die Beziehung zur Umwelt, die Teilnahme am Leben in der Gesellschaft und die Fähigkeit zur Eingliederung in die Gesellschaft, da sowohl kognitive als auch sprachliche, motorische, emotionale und interaktive Funktionen betroffen sind.

An dieser Definition ist kein Wort falsch, aber ganz ehrlich: Können Sie damit etwas anfangen? Wenn ja, dann gehören Sie zum Kreis der Fachleute. Wenn nein, dann lesen Sie weiter.

Erstens erfahren wir, dass Autismus nicht gleich Autismus ist. Korrekt wäre daher der Begriff Autismus-Spektrums-Störung. Der augenscheinlichste Unterschied zwischen der Gruppe der Asperger Autisten und derer, deren Behinderung man Frühkindlicher Autismus nennt, ist der, dass die Betroffenen der 2. Gruppe nicht sprechen können.

Beide Gruppen entwickeln merkwürdige Verhaltensmuster, aber bei den Asperger-Autisten fällt dies bedeutend weniger auf. Vielleicht fallen auch sie durch Distanzlosigkeit auf oder dass sie immer nur über ein bevorzugtes Thema reden, aber so auf den ersten Blick wirken sie normal. Auf dem Gebiet, auf welchem ihre speziellen Interessen liegen, entwickeln Sie ungeahnte Fähigkeiten. Hans Asperger, der anhand einer Gruppe von Jungen diese Störung 1944 beschrieb, nannte sie seine kleinen Professoren, was eigentlich alles aussagt. Das Klischee des zertreuten Professors, der eine Kapazität auf seinem Gebiet ist, aber Schwierigkeiten hat, den Heimweg von der Uni zu finden, eignet sich dafür, sich die Störung vorzustellen, wobei dies nur eine oberflächliche Betrachtung ist. Unter welchen Störungen auch Asperger-Autisten zu leiden haben, erfahren Sie anhand der nächsten Beiträge, denn es waren Asperger-Autisten, die uns einen Einblick ins Innere verschafften.

Die Mitglieder der zweiten Gruppe, die nach dem Psychiater Leo Kanner, der 1943 über diese Art des Autismus zum ersten Mal etwas veröffentlichte, auch Kanner-Autisten genannt werden, fallen da schon durch wesentlich bizarreres Verhalten auf. Lesen Sie dazu mehr auf den nachfolgenden Seiten.